
Bujinkan Budo Taijutsu/Ninjutsu - Das Training
Ninjutsu Training sollte immer in einer Atmosphäre von Respekt und Kreativität stattfinden, das jedem Trainierenden hilft, Angst, Unsicherheit und nicht kontrollierte Gefühlszustände zu überwinden.

Geduld, Selbstkontrolle und Hingabe sollten oberste Priorität haben. Das Studium des Bujinkan Budo Taijutsu fängt mit dem ersten Schritt an und endet eigentlich nie.
Das Training im Bujinkan Budo Taijutsu setzt sich aus verschiedenen Bereichen zusammen.
Als erstes lernt man hier das UKEMI. Das bedeutet, eine Kampftechnik zu "bekommen". Dazu gehört das richtige Fallen und Abrollen, um einen Sturz schadlos zu überstehen. Auch Richtlinien für das Training müssen zum Grundwissen gehören. In einer Kampfkunst, in der es keine Regeln wie in einer Wettkampfsportart gibt, ist es wichtig eine klare Regelung zu haben, wenn ein Übungspartner z.B. Schmerz oder Aufgabe anzeigen will.
Wenn das UKEMI, was immer wieder zum Trainingsalltag gehören muss, bekannt ist, werden Grundtechniken, wie Kampfstellungen, Schlag- und Tritttechniken, Ausweich- und Blocktechniken, Hebel-, Wurf- und Haltetechniken sowie die entsprechenden Konter erlernt. All das wird unter dem Begriff TAI JUTSU, dem waffenlosen Kampf, zusammengefasst. Grundlage für das TAI JUTSU ist das TAI SABAKI, die Körperbewegung, sich also natürlich und effektiv zu bewegen und dadurch maximale Erfolge in einer körperlichen Auseinandersetzung zu erzielen.
Weiterhin wird im Training der Umgang mit verschiedensten klassischen japanischen Waffen, wie z.B. Stock, Schwert, Messer gelehrt. Es geht dabei nicht unbedingt um die Meisterung einer einzelnen Waffe, sondern um das Verständnis für den Umgang damit. So kann man diese Prinzipien auch im modernen Leben umsetzen. So wird beispielsweise aus der Abwehr eines Schwertes plötzlich die Abwehr gegen einen Baseballschläger.
Anfang und Ende des Trainings bilden eine traditionelle Begrüßung bzw. Verabschiedung mit einer kurzen Meditation sowie ein Gebet an den Kriegsgott um Schutz und Erleuchtung.